Die SECUMAR BRAVO Kinder-Rettungsweste ist eine robuste Feststoffweste für Kinder auf und am Wasser. Sie gehört zur 100-N-Leistungsklasse , ist nach DIN EN ISO 12402-4 zugelassen und eignet sich für Binnengewässer und geschützte Reviere.
Mehrlagiger SECU-Foam Weichschaum erzeugt den Auftrieb, ohne dass die Weste zuvor ausgelöst oder aufgeblasen werden muss. Der ergonomische Schnitt und die kindgerecht optimierte Auftriebsverteilung unterstützen einen körpernahen Sitz.
Zur Sicherheitsausstattung gehören ein doppelter Schrittgurt, eine Signalflöte und Reflexstreifen . Die signalorange Farbe verbessert die Sichtbarkeit des Kindes im Wasser.
Wichtig: SECUMAR bezeichnet die BRAVO als eingeschränkt ohnmachtssicher. Die Weste ersetzt niemals die unmittelbare und ständige Aufsicht durch eine erwachsene Person.
✓ Kinder-Rettungsweste der 100-N-Leistungsklasse
✓ Zugelassen nach DIN EN ISO 12402-4
✓ CE-geprüfte persönliche Schutzausrüstung
✓ Sofort wirksamer Feststoffauftrieb
✓ Mehrlagiger SECU-Foam Weichschaum
✓ Kindgerecht optimierte Auftriebsverteilung
✓ Ergonomischer, körperangepasster Zuschnitt
✓ Doppelter Schrittgurt gegen Hochrutschen
✓ Integrierte Signalflöte
✓ Reflexstreifen für bessere Sichtbarkeit
✓ Auffällige signalorange Farbgebung
✓ Kein automatischer Auslösemechanismus erforderlich
✓ Geeignet für Binnengewässer und geschützte Reviere
✓ Verschiedene Gewichtsklassen für Kinder
✓ SECUMAR Sicherheitsausrüstung – erhältlich bei KANATU
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die SECUMAR BRAVO häufig als Kinderschwimmweste bezeichnet. Fachlich handelt es sich jedoch um eine Rettungsweste der 100-N-Klasse .
Der Unterschied ist sicherheitsrelevant:
Die BRAVO bietet damit mehr Sicherheitsausstattung als eine einfache 50-N-Schwimmhilfe. Sie darf dennoch nicht mit einer unter allen Umständen ohnmachtssicheren Rettungsweste gleichgesetzt werden.
Gewichtsklassen und tatsächlicher Auftrieb
| 10-15 kg | 30 N |
| 15-20 kg | 40 N |
| 20-30 kg | 40 N |
| 30-40 kg | 50 N |
| 40-50 kg | 60 N |
Die Angabe „100 N“ bezeichnet die Leistungsklasse nach ISO 12402 . Sie bedeutet nicht, dass jedes Kind genau 100 Newton Auftrieb besitzt. Der erforderliche Auftrieb wird entsprechend der Gewichtsklasse angepasst.
Die regulären Kindergrößen der SECUMAR BRAVO reichen laut Hersteller von 10 bis 40 kg . Die Ausführung 40–50 kg gehört zur weitergeführten BRAVO-Größenreihe und kann abhängig von Körperbau und Passform für größere Kinder oder Jugendliche in Frage kommen.
Technische Daten
| Produkttyp | Feststoff-Rettungsweste |
| Leistungsklasse | 100 N |
| Norm | DIN EN ISO 12402-4 |
| Zulassung | CE |
| Sicherheitsstufe | Eingeschränkt ohnmachtssicher |
| Auftreibsart | Fest |
| Schwimmkörper | Mehrlagiger SECU-Foam Weichschaum |
| nmaterial | Polyamid |
| Farbe | Signalorange |
| Schrittgurt | Ja, doppelte Ausführung |
| Signalflöte | Ja |
| Reflexstreifen | Ja |
SECUMAR hat die Auftriebsverteilung der vier Kindergrößen speziell an die körperlichen Besonderheiten von Kindern angepasst. Die Konstruktion wurde mit dem SECUMAR-Dummy B.A.M.B.I. getestet.
Diese kindgerechte Auslegung ist wichtig, weil sich Körperproportionen und Wasserlage eines Kindes deutlich von denen eines Erwachsenen unterscheiden. Kleinkinder besitzen unter anderem einen im Verhältnis größeren Kopf. Auch Kleidung, Schuhe und Windeln können die Lage im Wasser beeinflussen.
Trotz der optimierten Auftriebsverteilung kann keine Feststoffweste garantieren, dass jedes Kind in jeder Situation selbstständig in eine sichere Rückenlage gedreht wird.
Die SECUMAR BRAVO ist als Rettungsweste der 100-N-Klasse konstruiert. SECUMAR weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass diese Klasse nur eingeschränkt ohnmachtssicher ist.
Die tatsächliche Drehwirkung und Wasserlage können beeinflusst werden durch:
Kinder können sich im Wasser aktiv auf den Bauch drehen oder gegen die gewünschte Rückenlage arbeiten. Eine erwachsene Aufsichtsperson muss deshalb immer sofort eingreifen und das Kind schnellstmöglich bergen können.
Die 100-N-Leistungsklasse ist für Binnengewässer und geschützte Reviere vorgesehen.
Die SECUMAR BRAVO eignet sich – bei passender und korrekt gewählter Größe – beispielsweise für:
Die jeweilige Weste muss zur Aktivität, zum Gewässer, zur Witterung und zur verwendeten Kleidung passen.
Die SECUMAR BRAVO ist nicht die richtige Wahl für alle Wasserbedingungen.
Für folgende Bereiche kann eine leistungsstärkere oder anders konstruierte Rettungsweste erforderlich sein:
SECUMAR empfiehlt auf See für Kinder grundsätzlich eine geeignete aufblasbare Kinder-Rettungsweste mit höherer Leistungsfähigkeit.
Die BRAVO kann abhängig von Kajak, Cockpit und Sitzposition beim Paddeln verwendet werden. Aufgrund des Feststoffauftriebs und des ausgeprägten Schnitts muss jedoch vor der ersten Fahrt geprüft werden, ob:
Bei einem engen, geschlossenen Kajakcockpit kann eine kompakter geschnittene Paddelweste besser geeignet sein. Eine 50-N-Paddelweste bietet allerdings eine andere Leistungsklasse und ist keine Rettungsweste.
Der Schrittgurt ist ein wesentlicher Bestandteil der Kinder-Rettungsweste. Er verhindert, dass die Weste im Wasser über Schultern und Kopf nach oben rutscht.
Der Schrittgurt muss:
Eine Rettungsweste mit offenem, losem oder nicht verwendetem Schrittgurt bietet nicht die vorgesehene Schutzwirkung.
Die auffällige orange Farbe verbessert die Erkennbarkeit des Kindes im Wasser. Reflexstreifen können auftreffendes Licht zurückwerfen und die Sichtbarkeit bei schlechteren Lichtverhältnissen unterstützen.
Die integrierte Signalflöte kann verwendet werden, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie müssen erreichbar bleiben und dürfen nicht entfernt oder mit Kleidung verdeckt werden.
Sichtbarkeitshilfen erleichtern das Auffinden, ersetzen aber keine Aufsicht und keine sofortige Rettung.
Sie ist eine Feststoff-Rettungsweste der 100-N-Leistungsklasse nach DIN EN ISO 12402-4. Sie ist damit keine einfache 50-N-Schwimmhilfe.
SECUMAR bezeichnet sie als eingeschränkt ohnmachtssicher. Körperbau, Kleidung, Verhalten, Passform und Wasserbedingungen können die Drehwirkung beeinflussen.
Nein. Eine zu große Rettungsweste kann hochrutschen und das Kind unzureichend halten. Entscheidend ist das aktuelle Körpergewicht und der korrekte Sitz.
Ja. Der Schrittgurt verhindert das Hochrutschen der Weste und muss korrekt angelegt und eingestellt werden.
Sie ist als Rettungsweste konzipiert und bietet mehr Schutz als eine 50-N-Schwimmhilfe. Dennoch bleiben unmittelbare Aufsicht und eine schnelle Bergungsmöglichkeit zwingend erforderlich.



